Nahtlos gewalzte Ringschmiedeverfahren.

- Jan 29, 2020-

Nahtlos gewalzte Ringschmiedeverfahren

1. Der Ringwalzprozess beginnt typischerweise mit dem Stauchen des Ausgangsmaterials auf flachen Werkzeugen bei seiner plastischen Verformungstemperatur - im Fall von Stahl der Güte 1020 ungefähr 2200 Grad Fahrenheit. 2. Beim Einstechen wird ein Stempel in das heiß gestauchte Material gedrückt, wodurch das Metall radial verschoben wird, wie in der Abbildung dargestellt.
3. Ein anschließender Vorgang, Scheren, dient zum Entfernen des kleinen Durchschlags ... 4. ... ein fertiges Loch durch das Lager bohren, das nun für den Ringwalzvorgang selbst bereit ist. Zu diesem Zeitpunkt wird der Vorrat als Vorformling bezeichnet.
5. Der ringförmige Vorformling wird aus einer Ansicht "von oben" über die hier gezeigte ID-Rolle geschoben. 6. Eine Seitenansicht der Ringmühle und des vorgeformten Werkstücks, die es gegen die Außenwalze drückt, die eine Drehwirkung verleiht ...
7. ... was zu einer Ausdünnung des Abschnitts und einer entsprechenden Vergrößerung des Ringdurchmessers führt. Sobald der Ring aus der Ringmühle kommt, ist der Ring bereit für Sekundäroperationen, wie z. B. enge Toleranzgrößen, Abstechen, Wärmebehandlung und Prüfung / Inspektion.