Prozess des Kaltschmiedens.

- Jan 29, 2020-

Das meiste Schmieden wird als Warmumformung bei Temperaturen von bis zu 2300 ° F ausgeführt. Eine Variation des Gesenkschmiedens ist jedoch das Kaltschmieden. Das Kaltschmieden umfasst viele Prozesse - Biegen, Kaltziehen, Kaltverformen, Prägen, Strangpressen und mehr, um eine Vielzahl von Teileformen zu erhalten. Die Temperatur von kaltgeschmiedeten Metallen kann von Raumtemperatur bis zu mehreren hundert Grad reichen.

Prozessvorgänge
Grafische Darstellung von Prozessschritten.

Prozessfähigkeiten

Das Kaltschmieden umfasst viele Prozesse wie Biegen, Kaltziehen, Kaltverformen, Prägen, Extrudieren, Stanzen, Gewinderollen und mehr, um eine Vielzahl von Teileformen zu erhalten. Dazu gehören verschiedene wellenartige Bauteile, topfförmige Geometrien, Hohlteile mit Stielen und Wellen, alle Arten von Stauch- und Biegekonfigurationen sowie Kombinationen.

In letzter Zeit wurden Teile mit radialer Strömung wie runde Konfigurationen mit Mittelflanschen, rechteckigen Teilen und nicht achsensymmetrischen Teilen mit 3- und 6-facher Symmetrie durch Warmextrusion hergestellt. Beim Kaltschmieden von Stahlstangen, -drähten oder -stangen sind wellenförmige Teile mit 3-Ebenen-Biegungen und Konstruktionsmerkmalen mit Kopf keine Seltenheit.

Typische Teile sind im Bereich von 10 Pfund am kostengünstigsten. oder weniger; symmetrische Teile bis 7 lbs. eignen sich leicht für die automatisierte Verarbeitung. Die Materialoptionen reichen von niedriglegierten Stählen und Kohlenstoffstählen bis hin zu rostfreien Aluminiumlegierungen der Serien 300 und 400, ausgewählten Aluminiumlegierungen, Messing und Bronze.

Es gibt Zeiten, in denen Warmschmiedepraktiken gegenüber Kaltschmiedepraktiken ausgewählt werden, insbesondere für Stahlsorten mit höherem Kohlenstoffgehalt oder wenn das Glühen während des Prozesses vermieden werden kann.

Kaltschmiedeteile werden häufig für Lenkungs- und Aufhängungsteile, Antiblockiersysteme, Beschläge, Verteidigungskomponenten und andere Anwendungen verwendet, bei denen hohe Festigkeit, enge Toleranzen und Serienfertigung erforderlich sind sie eine wirtschaftliche Wahl.

Dabei wird ein chemisch geschmierter Stabbutzen unter extremem Druck in eine geschlossene Matrize gedrückt. Das nicht erhitzte Metall fließt somit in die gewünschte Form. Wie gezeigt, beinhaltet die Vorwärtsextrusion einen Stahlfluss in Richtung der Stößelkraft. Es wird verwendet, wenn der Stabdurchmesser verringert und die Länge vergrößert werden soll. Beim Strangpressen nach hinten, bei dem das Metall entgegen der Stößelkraft fließt, entstehen Hohlteile. Beim Stauchen fließt das Metall im rechten Winkel zur Stößelkraft, wodurch der Durchmesser zunimmt und die Länge verringert wird.