Wie lassen sich FORGINGS mit Castings vergleichen?

- Jan 30, 2020-

  • Schmiedeteile sind stärker. Das Gießen kann nicht die festigenden Wirkungen von Warm- und Kaltumformung erzielen. Das Schmieden übertrifft das Gießen in vorhersehbaren Festigkeitseigenschaften - und erzeugt eine überlegene Festigkeit, die von Teil zu Teil gewährleistet ist.


  • Das Schmieden verfeinert Fehler von Gussblöcken oder Stranggussstangen. Ein Gussteil hat weder Kornfluss noch Richtungsfestigkeit und das Verfahren kann die Bildung bestimmter metallurgischer Defekte nicht verhindern. Die Bearbeitung von Schmiedevormaterial erzeugt einen Kornfluss, der in Richtungen ausgerichtet ist, die maximale Festigkeit erfordern. Dendritische Strukturen, Legierungsentmischungen und ähnliche Unvollkommenheiten werden beim Schmieden verfeinert.


  • Schmiedeteile sind zuverlässiger und kostengünstiger. Gussfehler treten in verschiedenen Formen auf. Da das Warmbearbeiten das Kornmuster verfeinert und hohe Festigkeits-, Duktilitäts- und Beständigkeitseigenschaften verleiht, sind geschmiedete Produkte zuverlässiger. Und sie werden ohne die zusätzlichen Kosten für strengere Prozesskontrollen und Inspektionen hergestellt, die für das Gießen erforderlich sind.


  • Schmiedeteile sprechen besser auf Wärmebehandlung an. Gussteile erfordern eine genaue Kontrolle des Schmelz- und Kühlprozesses, da es zu einer Entmischung der Legierung kommen kann. Dies führt zu einer ungleichmäßigen Wärmebehandlungsreaktion, die die Geradheit der fertigen Teile beeinträchtigen kann. Schmiedeteile reagieren vorhersehbarer auf Wärmebehandlung und bieten eine bessere Dimensionsstabilität.


  • Die flexible und kostengünstige Produktion von Schmiedeteilen passt sich der Nachfrage an. Einige Gussteile, wie z. B. Gussteile mit besonderer Leistung, erfordern teure Material- und Prozesskontrollen und längere Vorlaufzeiten. Freiform- und Ringwalzen sind Beispiele für Schmiedeverfahren, die sich an unterschiedliche Produktionslängen anpassen und kürzere Vorlaufzeiten ermöglichen.